Wärmeschutzberechnung

Die Wärmeschutzberechnung für bewilligungspflichtige Bauvorhaben ist um einiges umfangreicher als die Energieausweisberechnung.

Während der Energieausweis die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes im Jahresmittel darstellt werden bei der Wärmeschutzberechnung zusätzlich
folgende Themen behandelt:

  • sommerliche Überwärmung
  • Nachweis der Eignung aller wärmeübertragenden Bauteile
  • Angaben über Verschattungen von transparenten Bauteilen berechnet.

Wärmeschutz:
Die Anforderungen an den Wärmeschutz (U-Wert) werden prinzipiell im Energieausweis berechnet allerdings sind darin nur jene wärmeübertragenden Bauteile erfasst die für den Energieausweis relevant sind. Die Eignung von Kelleraussenwänden, erdberührte Fussböden im Keller, etc. müssen daher zusätzlich nachgewiesen werden um der jeweiligen Bauordnung zu entsprechen.

sonnenschutzSommerliche Überwärmung:
Dabei wird rechnerisch nachgewiesen, dass die Erwärmung durch Sonneneinstrahlung im Sommer erträglich bleibt und es nicht zu unangenehmer Hitzeentwicklung im Gebäude kommt.

Dieser Nachweis erfolgt raumweise und enthält Angaben bezüglich erforderlicher Verschattung, Speichermassen oder sonstiger Möglichkeiten zur Erreichung der Anforderung.